Street Art Tour durch das Schanzenviertel | Die ewige Rebellin


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Länge des Rundgangs: 2 km | Dauer: 30 Minuten

Start: U Feldstrasse | Ende: U/S Sternschanze

Von der Feldstrasse kommend, starten wir die Tour in der Sternstrasse auf der rechten Straßenseite.

Sternstraße

1.Adresse: Sternstrasse 27 | Objekt: Zollischeck Terasse | Stil: Various | Künstler: Rebelzer, Funk 25:

Die Freaks von Rebelzer sind im Stadtbild von Hamburg nicht mehr wegzudenken. In der Schanze, auf St.Pauli und vor allem im Gängeviertel wo Rebelzer sein Atelier hat, trifft man immer einen Freak. Scheinbar kennt man sich schon, denn man grüsst sich. Moin Freak!
Rebelzer Street Art

Die Zollischeck Terrasse ist Zeugnis der ersten Sozialbauwohnprojekte Hamburgs aus dem späten 18ten Jahrhundert. Benannt nach ihrem Erbauer, dem Bauunternehmer „Zollischeck“ aus St.Pauli, zeigt Die Terrasse noch weitgehend den Zustand der Erbauungszeit, mit den nach außen aufschlagenden Fenstern und den ehemaligen Gaslaternen oder den in Dreiergruppen angeordneten Eingangstüren. Typisch waren diese Eingänge ursprünglich für die Sahlhäuser der „Gängeviertel“.

Diese für Hamburg typischen Terrrassen oder Passagen Wohnungen finden sich viel im Schanzenviertel, sowie dem Karolinenviertel und auf St.Pauli.

Auch diesen mystisch anmutenden Violinspieler von Funk 25 findet ihr ebenfalls an der Mauer der Zollischeck Terrasse in der Sternstrasse an. „Music for the dark corners“ ist seine Message und die Figur überragt in der Höhe 10 jährige Kinder.

Funk 25 Street Art Hamburg
Funk 25
Quelle: Eigene

2. Adresse: Sternstrasse | Objekt: Salzhäuser Imbiss | Stil: Cut-Out | Künstler: El-Bocho

„Wir sehen alles Hamburg“ Diese Anpielung auf die zunehmende Überwachungspolitik des damaligen Innensenators Uwe Nagel (2004 – 2008) in Hamburg lässt die Frage offen: „Wer überwacht hier wen“?. Gesehen an den Mauern der Salzbrenner Fleischfabrik in der Sternstraße.

El Bocho Street Art
El Bocho in der Sternstrasse

Beckstrasse

3. Adresse: Beckstrasse | Objekt: Beckstrassen Terasse | Stil: Poster | Künstler: Los Piratoz

Auch die Beckstrasse ist 1869 nach seinem ursprünglichen Bauherren und Grundeigentümer J.C.H..Beck benannt worden. Damals war die Beckstrasse nur als Stichweg von der Sternstrasse in das Blockinnere gedacht, wurde aber im Jahre 1889 zum Neuen Pferdemarkt verlängert.

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Schulterblatt

Den Namen hat das Schulterblatt von einem ehemaligen Wirtshaus, welches auf der Durchgangsstrasse von St.Pauli nach Eimsbüttel lag. Der Wirt hing das Schulterblatt eines Wales an die Tür. Der Walfang war früher eine wichtige Einnahmequelle auf St.Pauli.

Heute ist das Schulterblatt Szenetreff in Hamburg, Zentrum der New Economy und Opfer der Gentrifizierung (soziale Aufwertung) gleichermaßen. „Ur-Bewohner“ mussten längst aus Ihren Wohnungen ausziehen weil sie sich die Miete nach Sanierung der Häuser nicht mehr leisten konnten. Platz haben sie gemacht für junge, finanziell stärkere Familien.

Das Schulterblatt ist trotz allem ein Melting Pot der Kulturen und Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten. Hier finden sich eine Vielzahl an türkischen Gemüsehändlern, trendigen Szenebars, schicken Modebotiquen, Plattenläden, Shisha Bars und Feinkostgeschäften.
Ausserdem findet sich eine Fülle an türkischen-, griechischen-, pakistanischen-, japanischen-, griechischen-, und portugiesischen Restaurants.
Von Hamburgern wird das Schulterblatt auch gerne als „Galao Strich“ bezeichnet, aufgrund der zahlreichen portugiesischen Cafe – Bars. Galao ist die portugiesische Bezeichnung für Milchkaffee.

Direkt auf dem Schulterblatt liegt noch die letzte Bastion des Widerstandes gegen die Herrschaft der Stadtväter und politischen Führung Hamburgs, das besetzte Kulturzentrum Rote Flora.

Genau diese Mischung macht das Schanzenviertel und das Schulterblatt zu einem der interessantesten und kreativsten Orte in ganz Hamburg.

4. Adresse: Schulterblatt 18 a | Objekt: Innenhof | Stil: Various | Künstler: Various

Groß und Breit steht die Leuchtreklame des Elektrotechnik Betriebs von Kurt Lemmer über der Hofeinfahrt am Schulterblatt 18 a. Diese Einfahrt ist eine Galerie mit Daueraustellung. Hier findet sich eine Vielzahl von Streetart Objekten verschiedenster Künstler. Im Fokus steht der Hinterhof derzeit aufgrund eines geplanten Hotels im Hinterhof im Zuge der Gentrifizierung des Viertels. Hier finden sich Arbeiten der Künstler TONA, Bum Bum oder CUPK.

Street Art Hamburg
Hinterhofeingang Schulterblatt 18a

5. Adresse: Schulterblatt 62 | Objekt: Innenhof | Stil: Various | Künstler: Various

Die Hofeinfahrt am Schulterblatt zwischen dem Käsespezialitätenladen und Hamburgs wohl besten Croqueladen „Croque No.1“ ist eine Galerie mit Dauerausstellung.

Hier zeigen sich viele Künstler wie Alias, Quasikunst und die Los Piratoz mit den unterschiedlichsten Techniken und Objekten. Es lohnt sich immer ein kurzer Stop. Gerade durch kommt Ihr auf die Bartelsstraße.

Tipp im Sommer: Flammenkuchen auf der Terrasse vor dem Käseladen

Street Art Schanzenviertel
Street Art Galerie im Durchgang Schulterblatt – Bartelsstrasse
Street Art Schanzenviertel
Street Art Galerie im Hinterhofeingang am Schulterblatt

6. Adresse: Schulterblatt 55 | Objekt: Schanzenbuch Shop | Künstler: Karl Toon

Karl Toon setzt sich thematisch mit den Objekten denen er seinen Charakter anvertraut auseinander.

Karl Toon Street Art
Karl Toon über dem Ladeneingang der Schanzenbuchhandlung

Der Buchladen ist eine Institution auf dem Schulterblatt. Schon Anfang der 1980er Jahren unter dem Namen „Die Druckerei“ öffnete man erst als Kinderladen. Die Idee bestand darin, neben pädagogisch wertvollen Büchern und Spielzeug auch Aktivitäten für Kinder anzubieten.

Durch die Veränderungen im Stadtviertel und der damit zunehmenden Nachfrage nach politischer und belletristischer Literatur wurde das Sortiment erweitert und schließlich eine Filialteilung mit pädagogischem-, und einer mit politischem Schwerpunkt.

Heute werden beide Filialen von einem Kollektiv betrieben. Das Sortiment am Schulterblatt beinhaltet auch heimische Themen und Büchern zu Street Art, auch aus Hamburg.
Öffnungszeiten Mo. – Fr. 9:30 – 19:00 Uhr; Sa. 10:00 – 18:00 Uhr.

7. Adresse: Schulterblatt 71 | Objekt: Rote Flora | Künstler: Various

Der Politik ein Dorn im Auge, Flaggschiff der autonomen Szene in Hamburg und Sündenbock für jegliche Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Rote Flora ist noch der einzige Beweis, wie das Schanzenviertel mal war. Rebellisch und anders.

Rote Flora Hamburg
Rote Flora Kulturzentrum Hamburg

Wo gegenüber die Selbstbeweihräucherung von Werbern und Softwareentwicklern mit Latte Machiato und Cappucino auf der sogenannten „Piazza“ oder dem liebevoll genannten „Werberstrich“ passiert, werden heute noch auf Missstände in Deutschland und der Welt aufmerksam gemacht.

Die Rote Flora ist seit dem November 1989 ein automomes und besetztes Kulturzentrum in dem neben Partys wie die „Prozesskosten-Soli Party“ auch regelmäßige veganische Kochkurse oder Fahrrad Selbsthilfe Kurse angeboten werden. Es werden Demonstrationen in ganz Deutschland organisiert und durchgeführt.

1888 wurde der jetzt noch vorhandene Gebäudekomplex als „Concerthaus Flora“ erbaut und im heutigen Flora Park war ein künstlicher Garten angelegt in dem eine riesiger Kristallpalast stand. Die Flora mit seinem Garten war Zentrum für Operetten, Varietes und andere Vergnügen. Wie es heißt sollte das Schulterblatt mit der Altonaer Straße der Reeperbahn konkurrenz machen. Nach dem ersten Weltkrieg war die Flora ein Veranstaltungszentrum in dem neben Operetten und Variete auch allerlei kurioses Vergnügen stattfand, so boxten Känguruhs oder traten Fakire auf. Das Variete am Schulterblatt erlebte einen finanziellen Abstieg.

Nach dem 2. Weltkrieg errichtete man 1954 ein Kino in der Flora, welches aber dem Aufschwung des TV Gerätes nicht standhalten konnte und so zog 1964 ein Einzelhandelsgeschäft dort ein.

1987 wollte der Musical Produzent „Friedrich Kurz“ das Gebäude von der Stadt Hamburg kaufen um dort ein Musical Theater zu errichten. Das weltberühmte Musical „Das Phantom der Oper“ sollte hier aufgeführt werden, die Flora bis auf den Eingangsteil abgerissen und ein neues Gebäude errichtet werden.

Der historische Crystallpalast im Floragarten sowie das Hauptgebäude der Flora wurden dem Erdboden gleich gemacht. In der Zwischenzeit mobilisierte sich eine große Widerstandsgruppe aus Anwohnern, Autonomen und Gewerbetreibenden die mit Mieterhöhungen für Wohnungen und Gewerbeflächen rechneten. Am 1.11.1989 wurde die Flora besetzt und die Investoren waren aufgrund der starken Proteste und Aktionen seitens der Protestanten dazu gezwungen Ihre Investitionen zurück zu fahren. Das Phantom der Oper, mittlerweile abgelöst von „Tarzan- Das Musical“ bekam sein Operettenhaus in der Stresemanstraße „Die Neue Flora“.

Bis heute hat es die Politik und Polizei nicht geschafft die Besetzter zu vertreiben. Für die Flora liegt ein Nutzungsvertrag mit zwischen Besetzern und dem Besitzer Klaus Martin Kretschmar, der das alte Theater im Jahr 2000 für 35.000 Mark von der Stadt Hamburg erwarb, vor in dem die Flora als Stadtteilkulturzentrum betrieben werden darf. Der Eigentümer duldet die Besetzer und will nach eigener Aussage nichts an dem Status der Flora ändern.

Hoffen wir es, denn die letzte Bastion des urbanen Widerstandes darf keinen geldgierigen Investoren in die Hände fallen.

Rosenhofstrasse

8. Adresse: Ecke Schulterblatt/Rosenhofstrasse | Objekt: Häuserwand | Künstler: Various

Wieder finden wir eine grosse Galerie, diesmal aber nicht in einer Hofeinfahrt sondern an der Mauer dieses Wohnhauses direkt an der offenen Strasse. Hier haben sich bereits viele Street Art Künstler wie Karl Toon, Alias, Bum Bumoder das Hamburger Duo Los Piratoz verewigt. Auch wenn einige der Arbeiten nicht mehr da sind, ganz sicher ist aber diese Wand bleibt Galerie.

Street Art Hamburg

Die Rosenhofstraße war 1931 namensgebend für Willi Bredels Roman Rosenhofstrasse. Roman einer Hamburger Arbeiterstrasse“ Hier wurde von Arbeitern der erste erfolgreiche Hamburger Mietstreit organisiert. Ausserdem wurde von der „Zelle Rosenhofstrasse“, der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD),1930 Im proletarischen Eimsbüttel um die Zusammenkunft kommunistischer-, sozialdemokratischer-, und parteiloser Arbeiter gekämpft. Diese sollten sich gegen die Offensive der Kapitalisten und iher Regierung und gegen die Gefahr des Faschismus stellen.

Die Zelle unterstützte ebenfalls die Mitarbeiter der Pianoforte-Fabrik des Viertels bei der Organisation eines Streiks gegen Lohnabbau.

Perfekte Keimzelle also für Street Art.

9. Adresse: Rosenhofstrasse 11 – 13 | Objekt: Gemeinschaftsprojekt an Häuserwand | Stil: Various | Künstler: Various

Beeindruckend ist dieses Gemeinschaftswerk welches sich komplett Über die Fassaden der Rosenhofstrasse 11 und 13 erstreckt.

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Rosenhofstrasse3 Rosenhofstrasse4

Susannenstrasse

10. Adresse: Susannenstrasse 10 | Objekt: Hofeingang | Stil: Various | Künstler: Various
Aus der Rosenhofstrasse kommend läuft man direkt auf den Eingang eines weiteren für Hamburg typischen Innenhof zu. Auch hier finden wir eine Galerie mit Dauerausstellung mit Arbeiten von Künstlern wie Bum Bum und Push.

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Die Susannenstrasse ist 1860 nach Susanne Bieber benannt, Tochter des Grundeigners Julius Bieber. Interessanterweise wurde die Susannenstrasse während der Nazizeit von 1934 bis 1945 in Heinrich-Dreckmannstrasse umbenannt.
Dieser war Gruppenführer im NS Regime und wurde bei der „Schlacht an der Sternstrasse“, wo es zu Ausschreitungen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten kam erstochen.

Bartelstrasse

Die Bartelstrasse wurde benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister (1820) und vorherigem Senator (1789) von Hamburg Dr. Johann Heinrich Bartel.

In dem Gebäude des jetzigen Hostels und Restaurants „Schanzenstern“ wurden früher Edelfüller der Firma Montblanc hergestellt. Durch die grosse Holztür kann man heute noch in den Innenhof, wo sich die Aussenterasse des Restaurants befindet, sowie das Independent Kino 3001.

Street Art findet sich hier entlang der kompletten Strasse. Vor allem Hauseingänge und Innenhöfe sind mit verschiedenen Arbeiten versehen. Es lohnt sich also die Blicke zu schärfen

11. Adresse: Bartelsstrasse 2a | Objekt: Häuserwand | Stil: Cut-Out | Künstler: Unbekannt

Gegenüber befindet sich der weltberühmte Selecta Shop, welchen es mittlerweile seit stolzen 18 Jahren in Hamburg gibt. Wer auf Reggae steht ist hier im Herz der Hamburger Reggae Szene angekommen. Der deutsche Reggae Künstler Uwe Kaa hat in seinem Tune „Dancehall Story“ über den Selekta Shop gesungen:„Ich erinner mich dann als ich in Hamburg war(…)vorher noch schnell zu Ingo und mit Hans dann zum Bok, schwer beladen mit Platten vom Selekta Shop…“

Street Art hamburg
Unbekannter Street Art Künstler

12. Adresse: Kreuzung Bartelsstrasse/Schanzenstrasse | Objekt: Strassenschild | Stil: Installation | Künstler: Nerd

Als Mitglied des Künstlerkollektivs Kupferdiebe ist Nerd hier in Hamburg zuhause. Das entern dieses Verkehrsschildes an der Kreuzung Bartelstraße/ Schanzenstraße ein Klacks.
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Schanzenstrasse

13. Adresse: Schanzenstrasse 55 | Objekt: Budnikowski | Stil: Schablone | Künstler: Bum Bum

Diesem Arsch begegnet man in Hamburg oft, mal mit Irokesenschnitt ein andern mal mit Cowboyhut oder Perrücke, ja sogar ein Arsch mit Ohren ist mir schon begegnet. Bum Bum hat es geschafft mit einfachen Mitteln eine so große Wirkung zu erzielen und einen einzigartigen Charakter erschaffen. Haltet ausschau, dieser Arsch ist zum verlieben.

Bum Bum Street Art

14. Adresse: Schanzenstraße | Objekt: S-Bahn Brücke | Stil: Poster | Künstler: Alias

Im Frühjahr 2010 unternahm der Berliner Künstler ALIAS einen regelrechten Sturmlauf durch Hamburg und setzte seine Poster und Cut-Outs an alles was haftet. ALIAS lehnt seine Arbeiten an tagesaktuelle politische Themen und wählt die Orte an denen er sie verteilt bewusst aus. Seine Schablonen sollen durch die Location eine noch grössere Wirkung bekommen und mit ihr verschmelzen.
ALIAS bedient sich abseits der Strassen auch verschiedenenster Materialien wie Altmetall, Holz und Papier welche er so wie er sie findet zu einem Kunstobjekt gestaltet und ausstellt.

Alias Street Art
Alias an der S-Bahn Brücke Sternschanze
Alias Street Art
Alias

In Hamburg hat sich Push weiterentwickelt, von einfachen Papierspritzen Cut- Outs oder Papier Buzzer mit der Aufschrift PUSH zu aufwendigen Styropoyr Schriftzügen in 3D.
Diese 3D Buchstaben von PUSH stellt er mittlerweile auch in Galerien aus.

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Die Schanzenstraße verdankt ihren Namen einer ehemaligen Verteidigungsanlage „Sternschanze“ welche an dem heutigen S und U-Bahnhof Sternschanze lag. Die Sternschanze wurde 1682 als sternförmige Befestigung außerhalb der Stadtumwallung von Hamburg angelegt.

15. Adresse: Schanzenstraße 101 | Objekt: Hauseingang | Stil: Cut-Out | Künstler: Unbekannt
Unbekannter Künstler aber klare Message, Der Stecker ist raus. Hier könnt Ihr die Tour beenden. Direkt gegenüber befindet sich die U/S-Bahn Sternschanze.

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Du kannst von hier aus auch direkt mit der Street Art Tour durch das Karoviertel weitermachen. Nimm die U3 und fahre bis Feldstrasse

  10 comments for “Street Art Tour durch das Schanzenviertel | Die ewige Rebellin

  1. Alica Levenhagen
    23. April 2013 at 18:50

    Hallo Björn,

    mein Name ist Alica und ich bin Masterstudentin des Studienganges Kunst im Sozialen: Kunstpädagogik der Hochschule Ottersberg. Ich komme aus Hamburg-Altona und bin sehr interessiert an Street Art/ Urban Art/ Kunst im öffentlichen Raum. Ich habe in den letzten Tagen einmal ein bisschen recherchiert und habe herausgefunden, dass es keine regelmäßig stattfindenden Führungen durch die Stadt gibt. Das hat mich doch sehr schockiert, weil es soviel zu sehen gibt! Ich bin lediglich auf das Projekt gestoßen, an dem Elmar Lause und Rudolf Klöckner beteiligt waren und auf deine Seite. Jetzt bin ich natürlich sehr motiviert da etwas auf die Beine zu stellen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich so gut wie keine Erfahrungen darin habe so etwas Großes zu verwirklichen und alleine geht das schon gar nicht. Hinzu kommt, dass ich kaum jemanden in der Szene persönlich kenne, denn mein Fachgebiet ist die Malerei… Deshalb wollte ich dich fragen, ob du dir generell vorstellen könntest etwas in der Art zusammen mit mir und ein paar anderen Künstlern, Kunststudenten und Experten (z.B. Rudolf Klöckner, Elmar Lause und Christoph Schäfer) zu verwirklichen. Wichtig bei der ganzen Sache ist mir eigentlich bloß, dass es nichts Kommerzialisiertes und Überteuertes wird (davon gibt es in Hamburg schon genug Schrott). Vorbilder könnten da Alternative Tours, Streetart-Führungen Berlin oder Artwalks Berlin sein. Was denkst du darüber? Ich habe gesehen, dass du zur Zeit in der Schweiz arbeitest, aber ich dachte – fragen kostet ja nix. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!

    LG

    Alica

  2. Martha Cooper
    1. Mai 2013 at 23:46

    Bram van Brutus known as the german Banksy, can i see murals on your Tour?mail me..thx

  3. Michael
    3. Mai 2013 at 20:53

    Hallo Björn und Alicia,

    habt ihr beide zufällig schon eine Street Art Tour durch Hamburg ausgearbeitet? Oder kennt ihr jemanden, der so eine Tour macht? Bin wahrscheinlich in zwei Wochen in Hamburg und hätte Lust darauf – als „Tourist“.

    MfG Michael

    • 3. Mai 2013 at 21:26

      Hallo Michael. Die Touren hier auf der Seite sind so konzipiert dass Du sie mit dem Smartphone ablaufen kannst. Einfach der Tour mittels der Street Map ablaufen. Es gibt viele Infos zu Künstlern, Geschichte und Viertel, umsonst! Neben dieser im Schanzenviertel gibt es noch eine durch St.Pauli und das Karoviertel würde mich auf Feedback freuen wenn Du die Touren abgelaufen bist.

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